EZLN dementiert Dialog mit AMLO

Die Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung leugnet jeglichen Kontakt mit AMLO. Kommuniqué der CCRI-CG der EZLN

ZAPATISTISCHE ARMEE DER NATIONALEN BEFREIUNG.

MEXIKO.

AN DIE MENSCHEN IN MEXIKO:

AN DIE MENSCHEN UND REGIERUNGEN DER WELT:

AN DIE FREIEN, ALTERNATIVEN, AUTONOMEN MEDIEN ODER WIE SIE SICH SELBST NENNEN:

AN DIE SEXTA NATIONAL UND INTERNATIONAL:

AN DEN NATIONALEN INDÍGENA KONGRESS UND DEN INDIGENEN REGIERUNGSRAT:

AN DIE NATIONALE UND INTERNATIONALE PRESSE:

17. JULI 2018.

SEIT GESTERN UND IM LAUFE DES TAGES VERBREITET SICH IN DEN MEDIEN DIE DARSTELLUNG, BASIEREND AUF AUSSAGEN VON HERRN ALEJANDRO SOLALINDE (DER DAMIT PRAHLT PRIESTER, PATER, PFARRER ZU SEIN, ODER WIE MAN SAGT CHRIST, KATHOLIK, APOSTOL UND ROMANO), EINER ANGEBLICHEN ANNÄHERUNG ZWISCHEN DER EZLN UND DEM HERNN ANDRÉS MANUEL LÓPEZ OBRADOR UND, DASS “DIE EZLN DEN ERSTEN DIALOG BEREITS AKZEPTIERT HAT“ (die Worte von Herrn Solalinde). Weiterlesen

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EZLN: Einladung CompArte 2018 & Jahrestag der Caracoles

EINBERUFUNG ZU EINEM TREFFEN DER UNTERSTÜTZERNETZWERKE DES CIG (Indigener Regierungsrat) ZUM COMPARTE 2018: ´Für das Leben und die Freiheit´; UND ZUM 15. JAHRESTAG DER GRÜNDUNG DER ZAPATISTISCHEN CARACOLES mit dem Titel: ´Male den vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen schlechten Regierungen Schneckerl an die Wand´

Juli 2018

An alle Einzelpersonen, Gruppen, Kollektive und Organisationen des Unterstützernetzwerkes des CIG:

An die nationale und internationale Sexta:

In Anbetracht dass:

Erster und einziger Punkt:

Das große Finale

Sie kommen ins große Stadion. ´Monumental´, ´kolossal´, ´ein architektonisches Wunder´, ´der Koloss aus Beton´ und ähnliche Beschreibungen werden von den Berichterstattern wiederholt, welche, obwohl sie ganz unterschiedliche Realitäten beschreiben, in der Hervorhebung der hehren Konstruktion einhelliger Meinung sind.

Um an dieses großartige Gebäude heranzukommen, mussten Sie Berge von Geröll, Kadaver und Schmutz überwinden. Jene die bereits mehr Jahre auf ihrem Buckel haben erzählen, dass es nicht immer so war. Früher gab es um das große Sportgelände herum Häuser, Wohnviertel, Geschäfte, Gebäude, Ströme und Flüsse von Menschen, durch die man hindurch musste bis man fast mit der Nase auf das große Tor stieß, das sich nur zu gewissen Zeiten öffnete und auf der Torschwelle stand zu lesen: ´Willkommen zu den Höchsten Spielen´. Ja ´willkommen´ auf männlich, so als ob das, was drinnen stattfindet, nur etwas für Männer wäre. Wie dazumal die Wcs, die Beisel, die Maschinen- und Werkzeugabteilungen in den Baumärkten … ja und natürlich der Fußball. Weiterlesen

Kommuniqué EZLN/CNI: Es fehlt, was fehlt

Es fehlt, was fehlt.

April 2018.

An die Unterstützungsnetze des Indigenen Regierungsrates (CIG) und die casitas Marichuyi:

An jene, die in der zivilen Vereinigung “Llegó la hora del florecimiento de los pueblosii teilgenommen haben:

An die Sexta National und International:

An die Menschen von Mexiko:

An die freien, autonomen, alternativen, unabhängigen Medien:

An die nationale und internationale Presse:

Angesichts der Verschärfung des Krieges, der Enteignung und Repression, die in unsere pueblosiii eindringt, gemeinsam mit dem Fortschritt des Wahlprozesses und entsprechend der Schritte, die unsere Sprecherin Marichuy gemeinsam mit den Räten und Ratsmitgliedern in den Regionen dieses Landes unternommen hat, richten wir uns respektvoll an die Menschen von Mexiko, um ihnen zu sagen:

Wir haben den Schmerz aller Farben, die das Mexiko von Unten sind, gehört.

Unter dem Vorwand der Unterschriftensammlung tourten wir durch die indigenen Gebiete unseres Landes, wo wir gemeinsam unseren politischen Vorschlag von unten wachsen ließen, wo der Kampf vieler pueblos originariosiv, ihre Probleme und ihre Vorschläge sichtbar wurden. Weiterlesen

Veranstaltung – Normalistas rurales: die kämpferischen Lehramtsstudierenden

Colectivo Acción Solidaria con México- Austria

Termin: 15. Mai 19 Uhr

Ort: Amerlinghaus, Galerie, Stiftgasse 8, 1070 Wien

Der Dokumentarfilmer und Mitglied des Colectivo Acción Solidaria con México-Austria, Fernando Romero-Forsthuber, wird sein neuestes Projekt „Adelante Maestros“ präsentieren. In diesem Film, den er gemeinsam mit Wolfgang Auer macht, erzählt er die Geschichte der Landschulen in Mexiko und der pädagogischen Ideen von denen die Arbeit der Studierenden inspiriert wird. Diese Arbeit ist nicht nur von einer pädagogischen Begeisterung geprägt, sondern hat auch einen politischen Charakter, als Suche nach einer gerechteren Gesellschaft.
Das Verschwindenlassen der 43 Studenten der Landschule „Isidrio Burgos“ in #Ayotzinapa am 26. September 2014 zeigt die brutale Repression, mit der die Studierenden als Antwort auf ihre politische Tätigkeit rechnen müssen.

Fernando Romero-Forsthuber wird auch über seine Erfahrungen und Eindrücke während der Filmaufnahmen sprechen.

Um ihr Projekt fertigstellen zu können, benötigen sie noch Ressourcen. Aus diesem Grund haben sie ein Crowdfunding-Projekt gestartet. Mehr Informationen zu diesem…

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Video zum 5. Todestag von Juan Vázquez Guzmán

Kurzes Video über Juan Vázquez Guzmán, Aktivist aus San Sebastián Bachajón, Chiapas, anlässlich seines 5. Todestages am 24. April 2018.

Juan war seit 2007 im Landkreis Chilón für die Verteidigung des Bodens (Ländereien) in seiner Gemeinde Bachajón gegen staatliche Enteignung aktiv eingetreten und engagierte sich in der mexikoweiten zivilgesellschaftlichen La Sexta (Sechste Deklaration aus dem Lakandonischen Urwald). In der Nacht des 24. April 2013 wurde er vor seinem Haus durch sechs Schüsse getötet.

Quelle: La Sexta Bachajón

EZLN: Aufruf zum ´Semillero`

Die Kommission Sexta der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung ruft auf zur GESPRÄCHSRUNDE (oder Saatbeet, je nach dem): “Sehen, Hören und Sprechen: Denken Verboten?

ZAPATISTISCHE ARMEE DER NATIONALEN BEFREIUNG.

Kommission Sexta der EZLN.

Mexiko.

März 2018.

An die Personen, Gruppen, Kollektive und Organisationen, die sich, in der ganzen Welt, mit der Initiative des Indigenen Regierungsrates und seiner Sprecherin beschäftigt und sie zu ihrer gemacht haben:

An die Sexta National und International:

An jene, die für die Sprecherin des Indigenen Regierungsrates unterschrieben haben:

IN ANBETRACHT DESSEN:

Erstens und einzig:

Die glückliche Familie.

Eine Ortschaft, oder eine Stadt, oder wie es sich nennt. Ein Ort in der Welt. Eine Mauer. Auf der rauen Oberfläche der großen Mauer ein Plakat festgeklebt, ein Aushang, oder, oder wie es sich nennt. Auf dem Bild ein Mann und eine Frau, die vor einem Tisch, von reichhaltigem Essen strotzend, lächeln. Auf einer Seite des Paares ein lächelndes Mädchen; auf der anderen Seite zeigt ein Junge sein strahlendes Gebiss. Über ihnen, in großen und einschüchternden Buchstaben, liest man “DIE GLÜCKLICHE FAMILIE”. Das Plakat ist schon alt, mit vom Fortschreiten der Zeit verblassten Farben, die, so nehmen wir an, einst leuchtend waren und, ja, man kann sagen glücklich. Anonyme Hände haben kleine Buchstaben auf Papier hinzugefügt: “Die glückliche Familie ist nur glücklich durch göttliche Segnung.”; “Nein zur Regenbogenfamilie, Tod den Schwulen und Lesben!”; “Die Mutterschaft ist, was die glückliche Frau ausmacht”; “Wir machen Rohre frei, unverbindlicher Kostenvoranschlag”; “Glückliches Haus an glückliche Familie zu vermieten. Unglückliche Familien brauchen sich nicht zu bewerben”. Weiterlesen