Gemeinsames Kommuniqué CNI & Comisión Sexta

DIE STUNDE DES ERBLÜHENS DER PUEBLOS WAR GEKOMMEN”;

EIN SCHRITT WEITER

GEMEINSAMES KOMMUNIQUÉ DES NATIONALEN INDÍGENA KONGRESS UND DER KOMMISSION SEXTA DER EZLN, ZUR BEGRÜßUNG DER ERSTEN MITGLIEDER DER VEREINIGUNG LLEGÓ LA HORA DEL FLORECIMIENTO DE LOS PUEBLOS[dt. DIE STUNDE DES ERBLÜHENS DER PUEBLOS WAR GEKOMMEN”], EIN SCHRITT, RECHTMÄßIG UND NOTWENDIG, UM DIE REGISTRIERUNG ZUR KANDIDATUR DER SPRECHERIN DES CIG ZU ERREICHEN, DER INDÍGENA MARÍA DE JESÚS PATRICIO MARTÍNEZ, FÜR DIE PRÄSIDENTSCHAFT DER MEXIKANISCHEN REPUBLIK 2018-2024.

August 2017.

An das Pueblo von Mexiko:
An die Pueblos der Welt:
An die Sexta National und International:

Brüder, Schwestern, hermanoas:
Compañeras, compañeros und compañeroas:

Die ursprünglichen Stadtviertel, tribus, naciones y pueblos [Anmk.: Selbstzuschreibung, wörtlich „Stämme, Nationen und Völker, Stämme und Nationen”], die sich im Nationalen Indígena Kongress zusammenschließen, und die zapatistischen indigenen Gemeinden, begrüßen das Erreichen eines weiteren Schrittes auf dem langen Weg, um zu erreichen, dass der Name der Sprecherin des Indigenen Regierungsrates, die compañera Indígena nahua María de Jesús Patricio Martínez, auf den Wahlzetteln für 2018 als Kandidatin für die Präsidentschaft Mexiko erscheint.

Dieser rechtmäßige Schritt war möglich Dank des großzügigen Hörens, dem respektvollen Blick und dem freundschaftlichen Wort von Frauen und Männern, die, mit ihrer eigenen Geschichte und Anstrengungen, einen besonderen Ort gewonnen haben, nicht nur in Mexiko und der Welt, auch und vor allem im Herzen der Farbe von der wir sind, von der Erde.
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Angriff auf Anhänger der Sexta aus Bachajón

Wenige Stunden, nachdem die Sexta Bachajón in einem Kommuniqué Aggressionen gegen Anhänger der Sechsten Erklärung aus der Selva Lacandona im Ejido San Sebastián Bachajón angezeigt haben, wurde am Abend des 26. Juli 2017 eine dringende Mitteilung veröffentlicht, über einen Angriff gegen compañeros der Sexta Bachajón durch die im Kommuniqué erwähnte Gruppe um Juan Álvaro Moreno.

Dabei wurden drei Anhänger der Sexta schwer verletzt, ein Fahrzeug vorübergehend entwendet, Geld und anderes Eigentum gestohlen. Einer der compañeros, Sebastián Saragos Cruz, wurde von den Aggressoren verschleppt. Bis zum Zeitpunkt weiß man nicht, wo er ist.

Die Mitteilung der Sexta Bachajón vom Abend des 26. Juli 2017:

„Compañeros und compañeras, wir teilen mit euch diese dringende Information.

Am heutigen Nachmittag, als Sebastián Saragos Cruz, Antonio Estrada Estrada und Domingo Pérez Álvaro, Anhänger der Sexta aus Bachajón, gerade zu ihren Häusern zurück kehrten, wurden sie aufgehalten auf Höhe von Xanil, Zweite Sektion, durch Leute von Juan Álvaro Moreno und seinen Familienangehörigen, und die drei compañeros wurden schwer angegriffen.

Sie schlugen Sebastián Saragos Cruz brutal, von dem wir bis jetzt nicht wissen, wo er steckt. Weiterlesen

Wieder Aggressionen gegen die Sexta von San Sebastián Bachajón

EJIDO SAN SEBASTIÁN BACHAJÓN, ANGEHÖRIGE DER SECHSTEN ERKLÄRUNG AUS DER SELVA LACANDONA, CHIAPAS, MEXIKO. 26. JULI 2017.

An das Geheime Revolutionäre Indigene Komitee – Generalkommandantur der EZLN
An die Räte der Guten Regierung
An den Nationalen Indígena Kongress
An die compañer@s Angehörigen der Sechsten Erklärung aus der Selva Lacandona von Mexiko und der Welt
An die alternativen und Massenmedien
An das Red contra la Represión y por la Solidaridad
An das Movimiento de Justicia por el Barrio Nueva York
An die nationalen und internationalen Menschenrechtsverteidiger*innen
An die Bevölkerung Mexikos und der Welt

Jmololabex ants winiketik icha spatil a wotanik ta pisilik machatik nokol skoltabel te lum kinalik te yuun ta skuenta te nokol spojbel te chopol ajwalil.

Compañeros und compañeras, erhaltet einen kämpferischen Gruß für eure Organisationen und pueblos im Widerstand von den Angehörigen der Sechsten Erklärung des Ejido San Sebastián Bachajón, Chiapas.

Durch diese Mitteilung wollen wir mit euch unser Kommuniqué teilen um euch wissen zu lassen, was aktuell in unserem Ejido San Sebastián Bachajón geschieht.

Am 23. Juli erfuhren wir, dass die Mitglieder der paramilitärischen Gruppe um Juan Álvaro Moreno, Santiago Álvaro Gómez, Miguel Deara N, etwa 11.30 Uhr vormittags durch die Justizpolizei verfolgt wurden, da sie seit dem Einsatz der Regierung des Bundesstaates am 8. April 2017, in der Osterwoche, als mögliche Verantwortliche von Überfällen, Autodiebstahl und anderen Akten von Vandalismus, die im Ejido registriert wurden, gelten, weshalb sie weiterhin durch die staatlichen Behörden verfolgt werden.

Nach der Verfolgung am 23. Juli begannen sie zu erzählen, dass es die Autoritäten der Sexta und die Anhänger*innen sind, die hinter all dem stecken. Sie begannen den Autoritäten und Anhänger*innen der Sechsten Erklärung des Ejido San Sebastián Bachajón damit zu drohen, ihnen ihre Häuser abzubrennen und ihre Kinder zu entführen, da sie denken, dass es die Organisation ist, die die Gruppe von Juan Álavro Moreno anzeigt.
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Die Sexta von Bachajón denunziert Enteignung von Ländereien

EJIDO SAN SEBASTIÁN BACHAJÓN, ANGEHÖRIGE DER SECHSTEN ERKLÄRUNG AUS DER SELVA LACANDONA, CHIAPAS, MEXIKO. 15. JULI 2017.

An das Geheime Revolutionäre Indigene Komitee – Generalkommandantur der EZLN
An die Räte der Guten Regierung
An den Nationalen Indígena Kongress
An die compañer@s Angehörigen der Sechsten Erklärung aus der Selva Lacandona von Mexiko und der Welt
An die alternativen und Massenmedien
An das Red contra la Represión y por la Solidaridad
An das Movimiento de Justicia por el Barrio Nueva York
An die nationalen und internationalen Menschenrechtsverteidiger*innen
An die Bevölkerung Mexikos und der Welt

Jmololabex ants winiketik icha spatil a wotanik ta pisilik machatik nokol skoltabel te lum kinalik te yuun ta skuenta te nokol spojbel te chopol ajwalil.

Compañeros und compañeras, erhaltet einen kämpferischen Gruß für eure Organisationen und pueblos im Widerstand von den Angehörigen der Sechsten Erklärung des Ejido San Sebastián Bachajón, Chiapas.

Durch diese Mitteilung wollen wir öffentlich die Taten des Ejidokommissars von San Sebastián Bachajón verurteilen. Vor einigen Tagen engagierte der Ejidokommissar Manuel Guzmán Álvaro, mit der Verwendung des alten Planes von 1980, einen neuen Ingenieur damit dieser erneut die Ländereien von San Sebastián bemißt und die Grenzen und Vermessungen, die der Plan von 1980 markiert, bestätigt. Der Teil des Ejido, der an die Wasserfälle von Agua Azul und Grundeigentum des Landkreises von Túmbala, Chiapas, angrenzt, hat eine Gasse, und trotzdem behauptet der Ejidokommissar Manuel Guzmán Álvaro, gemäß der neuen Vermessung, die gemacht wurde, dass das Grundeigentum von San Sebastián Bachajón weiter auf die Seite der Ländereien des Landkreises Túmbala reicht und dringt in einen Teil der Ländereien des Ejido Túmbala, ungefähr drei Hektar, ein, was 15 Familien im Territorium des Ejido San Sebastián Bachajón zurücklässt.

Diese drei Hektar des Landkreises Túmbala, Chiapas, gehören nicht mehr zum Ejido [Anmk.: von San Sebastián Bachajón], aber trotzdem drang der Ejidokommissar in diese ein, gemäß seiner neuen Vermessung von vor einigen Tagen, damit ein Blockhütten-Projekt [Anmk.: etwa Bungalows] auf diesen Ländereien errichtet wird. Weiterlesen

CNI verurteilt Aggressionen und solidarisiert sich

ERKLÄRUNG DES NATIONALEN INDÍGENA KONGRESS IN DER DIE FREIHEIT VON ÁLVARO SEBASTÍAN RAMÍREZ BEGRÜßT WIRD UND NEUE AGGRESSIONEN VERURTEILT WERDEN

An die Bevölkerung von Mexiko
An die Kommunikationsmedien
An die Sexta National und International

Durch Vereinbarung der Versammlung der provisorischen Koordinationskommission des Nationalen Inígena Kongress, begrüßen wir mit Freude die Freiheit unseres compañero Álvaro Sebastián Ramírez, welcher mehr als 19 Jahre durch die schlechte Regierung festgehalten wurde und gegenüber dem wir betonen, dass der CNI sein Haus ist und immer sein wird, wo der Kampf für eine Welt in die alle Welten passen ihn kennt und erwartet.

Die indigenen Pueblos, Naciones, Tribus [Selbstzuschreibungen, wörtlich übersetzt: „Völker, Nationen und Stämme“] und Stadtviertel, die wir den Nationalen Indígena Kongress bilden, sprechen uns gegen die Zuspitzung des Raubs und der Repression aus, als Teil des kapitalistischen Krieges gegen uns, der als Antwort immer unseren Widerstand und unsere Rebellion haben wird.

Wir verurteilen den feigen Angriff, welchen unsere compañeros aus Santa Cruz Acalpixca, Delegation Xochimilco in Mexiko-Stadt, am vergangenen 9. Juli dieses Jahres erlitten, während die Comisión en Defensa de la Tierra [dt. Kommission in Verteidigung er Mutter Erde] eine Begehung ihres Territoriums machte und eine Gruppe von Narco-Paramilitärs, vorausgesagt und vertuscht durch die schlechte Regierung von Mexiko-Stadt, mit Waffen großen Kalibers das Fahrzeug der compañeros beschoß ohne Verletzte zu verursachen, aber mit dem Versuch den Kampf für das Land einzuschüchtern und zu stoppen, welche unsere compañeros aufrecht erhalten. Weiterlesen

EZLN: Ankündigung CompArte Edition digital

KUNST, WIDERSTAND UND REBELLION IM NETZ

Aufruf zur kybernetischen Ausgabe des CompArte „Gegen das Kapital und seine Mauern: alle Künste“

Juli 2017

Compañeroasi, compañeras und compañeros der Sexta:

Hermanoasii, Schwestern und Brüder Künstler*innen und Nicht-Künstler*innen aus Mexiko und der Welt:

Avatare, Nicknames, Webmaster, Blogger*innen, Moderator*innen, Gamer, Hacker, Piraten, Seeräuber und Schiffbrüchige des Streaming, User*innen der anti-sozialen Netze, Antipoden der Realityshows, oder wie-auch-immer man im Netz sagt, das Web, Internet, Cyperspace, virtuelle Reality oder-wie-man-sagt:

Wir rufen euch auf, weil wir einige Fragen haben, die uns umtreiben:

Ist ein anderes Internet, das heißt ein anderes Netz möglich? Kann man dort kämpfen? Oder ist dieser Ort ohne präzise Geografie, schon besetzt, in Anspruch genommen, kooptiert, außer Kraft gesetzt, et cetera? Kann es dort nicht Widerstand und Rebellion geben? Kann man Kunst im Netz machen? Wie ist diese Kunst? Und kann sie rebellieren? Kann die Kunst im Netz der Tyrannei der Codes widerstehen, den Passwörtern, dem Spam als standardmäßige Suchmaschine, den MMORPG [Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel] der Nachrichten in den sozialen Netzwerken, wo die Ignoranz und Dummheit durch Millionen von Likes gewinnen? Banalisiert oder trivialisiert die Kunst im, durch und für das Netz den Kampf, oder die Kraft und den Maßstab, oder „nichts dergleichen, mein Guter, es ist Kunst, keine militante Zelle“? Kann die Kunst im Netz die Mauern des Kapitals zerkratzen und sie mit einem Riss beschädigen, oder eindringen und ausharren in denen, die es schon gibt? Kann die Kunst im, durch und für das Netz widerstehen, nicht nur der Logik des Kapitals, sondern auch der Logik der „herkömmlichen“ Kunst, der „realen Kunst“? Ist das Virtuelle auch virtuell in seinen Kreationen? Ist der Bit der Rohstoff seiner Kreation? Ist es durch ein Individuum kreiert? Wo ist das hochmütige Tribunal, das im Netz diktiert, was und was keine Kunst ist? Katalogisiert das Kapital die Kunst im, durch und für das Netz als Cyberterrorismus, Cyberverbrechen? Ist das Netz ein Raum der Beherrschung, der Domestizierung, der Hegemonie oder der Homogenität? Oder ist es ein Raum im Streit, im Kampf? Können wir von einem digitalen Materialismus sprechen?

In Wirklichkeit, reell und virtuell, wissen wir wenig oder nichts über dieses Universum. Aber wir glauben, dass es in der nicht greifbaren Geografie des Netzes auch Kreation, Kunst gibt. Und klar, Widerstand und Rebellion.

Ihr, die ihr dort erschafft, seht ihr den Sturm? Erleidet ihr ihn? Widersteht ihr? Rebelliert ihr?

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Video Solikarawane Cruztón

Am 9. Juli 2017 haben verschiedene Organisationen, Menschenrechtszentren, Angehörige von Semilla Digna, freie Medienkollektive und solidarische Gruppen und Einzelpersonen der Sexta eine Karawane in Solidarität mit der Gemeinde von Cruztón, Landkreis Venustiano Carranza, Chiapas, durchgeführt.

In der kurzen Videodoku über die Solikarawane kommen die von den Aggressionen betroffenen Gemeindemitglieder aus Cruztón und Nueva Libertad selbst zu Wort.

Quelle: Radio Zapote