´Die Uhren, die Apokalypse & die Stunde des Kleinen` – SupGaleano

Redebeitrag des Subcomandante Insurgente Galeano im Rahmen des Seminars ´Die Mauern des Kapitals, die Risse der Linken`, 12.-15. April 2017, CIDECI-Unitierra, San Cristóbal de Las Casas, Chiapas.

Präludium: Die Uhren, die Apokalypse und die Stunde des Kleinen

12. April 2017.

Guten Abend, gute Nacht, guten Tag, gute Morgendämmerung.

Wir möchten den Compañeras und Compañeros des CIDECI-UniTierra danken, die erneut mit der Compañera namens Großzügigkeit ihren Raum zur Verfügung gestellt haben, damit wir uns hier versammeln können. Wir danken auch den Unterstützungsgruppen der Comisión Sexta, die sich um den Transport kümmern (wir hoffen, sie werden sich nicht noch einmal verirren), und den Gruppen für Sicherheit und Logistik dieser Veranstaltung.

Wir möchten uns ebenfalls für die Teilnahme derjenigen bedanken, die uns in den kommenden Tagen mit Ihren Reflexionen und Analysen in diesem Seminar, das wir »Die Mauern des Kapitals, die Risse der Linken« genannt haben, begleiten werden. Somit Danke an:

Don Pablo González Casanova,
María de Jesús Patricio Martínez,
Paulina Fernández C.,
Alicia Castellanos,
Magdalena Gómez,
Gilberto López y Rivas,
Luis Hernández Navarro,
Carlos Aguirre Rojas, Arturo Anguiano,
Christian Chávez,
Carlos González,
Sergio Rodríguez Lascano,
Tom Hansen.

Auch und ganz besonders grüßen wir die freien, autonomen, unabhängigen, alternativen Medien – oder wie sie auch immer heißen mögen – wir bedanken uns bei ihnen allen für ihre Anstrengung, das Wort – und was in ihm hier reflektiert werden wird – zum Fliegen zu bringen, damit es Andere erreicht.

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Wir haben entschieden, dass wir, Zapatistinnen und Zapatisten, dieses Seminar oder Treffen, das

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´Organisierter Kaffee gegen die Mauer`- Sub Moy

Redebeitrag des Subcomandante Insurgente Moisés im Rahmen des Seminars ´Die Mauern des Kapitals, die Risse der Linken`, 12.-15. April 2017, CIDECI-Unitierra, San Cristóbal de Las Casas, Chiapas.

Organisierter Kaffee gegen die Mauer

Worte des Subcomandante Insurgente Moisés, Donnerstag 13. April 2017.

Guten Abend oder guten Tag denen, die uns hören in der Welt.

Was ich Ihnen compañeros, compañeras, Brüder und Schwestern die hier anwesend sind und jenen, die uns woanders sehen, erzählen werde … was ich Ihnen erzähle, ist nicht, was ich glaube, sondern das, was die compañeras und die compañeros der Unterstützungsbasis der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung glauben.

Die compañeras und compañeros, die hier auf unserer Seite sind, haben verstanden, dass wir die Unterstützung der Tausenden von compañeras der Unterstützungsbasis sind; wir sind die Unterstützung von ihnen, der Tausenden von compañeros der Unterstützungsbasis. So haben wir es schließlich definiert, weil wir ihnen weitergaben, was wir sehen, was wir hören, was wir erfahren haben. Und was ist es, was wir erfahren haben oder was wir gehört haben? Es ist die Mauer von Trump.

Als wir begannen dies zu hören, als wir anfingen zu wissen, wie dies ist, versammelten wir uns mit den compañeras des Indígenen Klandestinen Revolutionären Komitees und mit den compañeros des Indígenen Klandestinen Revolutionären Komitees und begannen darüber zu reden, was den Brüdern und Schwestern Migrant*innen in den Vereinigten Staaten passiert. Weiterlesen

Die Kapitalistische Welt ist ein befestigter Großgrundbesitz – Sub Moy

Redebeitrag des Subcomandante Insurgente Moisés im Rahmen des Seminars ´Die Mauern des Kapitals, die Risse der Linken`, 12.-15. April 2017, CIDECI-Unitierra, San Cristóbal de Las Casas, Chiapas.

DIE KAPITALISTISCHE WELT IST EIN BEFESTIGTER GROSSGRUNDBESITZ

Worte des Subcomandante Insurgente Moisés, Mittwoch 12. April 2017.

Gute Nacht, guten Abend, guten Tag, je nachdem, wo ihr uns hört.

Brüder, Schwestern, Compañeros, Compañeras:

Was ich euch erzählen werde ist nichts was ich meine, sondern das, was uns unsere Urgroßväter und Großväter und Urgroßmütter und Großmütter erzählt haben.

Ich sprach mit einem unserer Urgroßväter der sagt, dass er 140 Jahre alt ist. Nach meiner Rechnung scheint es mir, dass er um die 125 Jahre alt ist. Man muss sich schon sehr an sein Ohr nähern, damit er hört, was du ihn fragst.

Es waren ungefähr 20 Urgroßväter und Urgroßmütter, mit denen ich gesprochen habe. Wir haben sie gefragt – denn es waren auch Compañeros des Comité Clandestino dabei – und daher ist der Teil, den der Sub Galeano soeben angekündigt hat, ein Tatsachenbericht darüber, was sie uns erzählt haben.

Ein Beispiel, die Ziegel, die sie seinerzeit für die Gutsherren – das heißt, die Eigentümer der Haziendas, die Großgrundbesitzer, den Patron, wie sie ihn nennen – machten, dafür mussten sie Säcke mit Pferdekot herbeischaffen. Der wird dann getrocknet. Nach dem Trocknen wird er mit einem Holzstock zerkleinert und dann geformt. Dafür wird er mit Lehm vermischt um dann die Ziegel zu formen, daraus werden Mauerziegel oder Lehmziegel gemacht, womit die Patrone, die Großgrundbesitzer ihre Häuser bauten.

Der Urgroßvater sagt, dass er sich erinnert, denn das war eine ¨tarea¨. Tarea heißt, dass jeder einzelne eine bestimmte Anzahl von Säcken überbringen muss. Das mussten sie erfüllen, auch wenn das Pferd nicht mehr konnte, sie mussten dann die Säcke selber tragen, das Wasser ist ihnen den Rücken hinunter geronnen. Es müssen so viele Säcke überbracht werden, wie der Patron befohlen hat.

So haben sie gelernt, auch ihre Häuser so zu bauen. Ganz gleich. Sie sagen dazu Lehmmauer oder bajareque. Das heißt, sie haben es ebenso gemacht, nur kleiner, doppelt so klein.
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CNI verurteilt Aggressionen gegen Las Abejas

Öffentliche Anzeige des Nationalen Indígena Kongress (CNI) vom 13. April 2017

An die Zivilgesellschaft im Allgemeinen
An die Kommunikationsmedien
An die Menschenrechtsorganisationen

Wir zeigen an, dass seit gestern den 11. April dieses Jahres, um 22.50 Uhr am Abend kam eine Gruppe von Personen – Juan Gómez Jiménez, Juan Pérez Pérez und Antonio Méndez Sántiz auf Befehl von Manuel Sántiz Vázquez, kommunaler Beamte des Stadtviertels Río Jordán, Landkreis Chenalhó – zum Haus der compañeros Alonso Ruiz López, Alonso Jiménez Méndez und Manuel Jiménez Méndez, die verlangten, dass sie ihre Häuser verlassen, um sie in Gewahrsam zu nehmen im Ejido Los Chorros, wo sie festgehalten werden, bis jeder von ihnen 5.000 Pesos zahlen.

Die festgehaltenen compañeros und andere Familien, als Teil der zivilen Organisation Las Abejas, Mitglieder des Nationalen Indígena Kongress, haben die Teilnahme an Projekten der schlechten Regierung abgelehnt, wie eine Klinik und eine Drainage, die die schlechten Regierungen auferlegen, und weshalb sie unter Druck gesetzt und bedroht wurden, um Aufgaben als Verwalter dieser Projekte zu übernehmen, was sie abgelehnt haben, da sie ihre eigenen Gesundheitspromotoren haben. Darüberhinaus verfügen sie über keine Elektrizitätsdienste, welche ihnen vor einem Jahr und vier Monaten abgeschnitten wurden, weshalb der Wiederanschluss der Elektrizität und Wasser für die Familien der compañeros José Ramón Vázquez Entzin und Antonio Ramírez Pérez beschlossen wurde.

Wir verweisen darauf, dass aus dem Ejido Los Chorros die paramilitärischen Gruppen kamen, die das Massaker von Acteal am 22. Dezember 1997 verübten, die außer, dass sie Straflosigkeit genießen, seitdem die compañeros der Las Abejas unter Druck setzen, damit sie die Programme der schlechten Regierung akzeptieren, wie im Fall der heute festgesetzten compañeros und der von der Elektrizität abgeschnitten Familien, die ihre Häuser verlassen sollten durch die bestehenden Androhungen physischer Aggressionen gegen sie.

Wir lehnen die Aggression gegen unsere compañeros der Zivilgesellschaft Las Abejas von Acteal ab und fordern die unverzügliche und bedingungslose Freilassung der Festgenommenen die die Projekte der schlechten Regierung nicht akzeptieren.

Wir verlangen absoluten Respekt für die von der Versammlung der Las Abejas beschlossenen autonomen Entscheidungen und wir sprechen uns gegen die Simulation aus, die die schlechte Regierung durchführte, um die verantwortlichen politischen und militärischen Befehlshaber für den Tod der 45 compañeros und vier Ungeborenen im Jahr 1997 zu schützen.

Der Nationale Indígena Kongress begrüßt die Kampagne Acteal: Wurzel, Erinnerung und Hoffnung, welche die Brüder der Las Abejas im Kontext der 20 Jahre des Massakers in Acteal und gegen die Straflosigkeit zugunsten der materiellen und intellektuellen Autoren des Terrors und den Tod durch Paramilitärs durchführen.

Hochachtungsvoll

April 2017

Nie wieder ein Mexiko ohne uns

Nationaler Indígena Kongress

 

Original auf Enlace Zapatista

Cine Zapatista in Berlin

Zum 3. Mal präsentiert das Latinokino ´Festival de Cine Zapatista`

Am 11. und 12. April im NewYorck59 im Bethanien, Mariannenplatz 2, Berlin

Programm – Festival de Cine Zapatista 3

Dienstag, 11. April 2017, 18:00

••Qué es el Congreso Nacional Indígena ? – Was ist der CNI?••

Presentamos unos documentales sobre algunos de los pueblos originarios de México que participan desde 1996 como miembros en el Congreso Nacional Indígena (CNI). Se hablan sobre su situación de vida, sobre sus rebeldías y resistencias, y sus formas de organizarse en el CNI – y también en la Otra Campaña (zapatista) de 2006/2007.

Wir zeigen Dokumentarfilme über einige der Pueblos originarios in Mexiko, die seit 1996 Mitglieder im Congreso Nacional Indígena sind. Sie sprechen über ihre Situation, ihre Rebellionen und Widerstände, über ihre Formen sich selbst zu organisieren – auch innerhalb der Anderen Kampagne der Zapatistas in den Jahren 2006/ 2007.

La Lucha de los Pueblos originarios de México – Der Kampf der Pueblos originarios•

Introducción y charla – Einführung und Gespräch:

El Acuerdo Yaqui – Der Beschluss der Yaqui // Isla del Tiburón, nuestro corazón// Basurero tóxico en territorio pápago – Gift-Müll-Deponie im Gebiet der Pápagos // Desde la Sierra del Pima
(MEX 2006, OV, 69 min. R: Terra Nostra Films/ Promedios/ Nicolas Défossé)

Documental. Tres pueblos originarios cuentan sobre su lucha contra el despojo, la destrucción de sus tierras, rios y lugares sagrados por el gobierno mexicano y/o las empresas multinacionales.

Dokumentarfilm. Drei Pueblos originarios erzählen von ihrem Kampf gegen den Raub und die Zerstörung ihres Landes, ihrer Flüsse und sakralen Orte durch die mexikanische Regierung und/oder durch multinationale Unternehmen.

anschl. Comida Popular – Weltküche

Dienstag, 11. April 2017, 20:30

Introducción y charla – Einführung und Gespräch:

Cucapás y Kiliwas – 9000 años después // Desde San José de La Zorra // El camino mayo //
(MEX 2007, OV, 144 min., R: Promedios)

Documental sobre las luchas desde siglos de los pueblos Cucapá, Kiliwa y Mayo en México. Se cuentan su historia, su forma de resistir y autogobernarse.

Dokumentarfilm über die Jahrhunderte währenden Kämpfe der Pueblos Cucapá, Kiliwa und Mayo in Mexiko. Sie erzählen von ihrer Geschichte, ihren Formen des Widerstands und Selbstregierung.

 

Mittwoch, 12. April 2017, 18:00

••Zapatistas, la Sexta y el CNI – Zapatistas, die Sexta und der CNI••
Unos documentales muy actuales desde México rebelde.
Einige höchst aktuelle Dokumentar-Filme aus einem rebellischen Mexiko .

La Otra Campaña hacia La Sexta – Von der Anderen Kampagne zur Sexta•
Qué es la Sexta nacional y internacional? Was und wer ist die Sexta?
Introducción – Einführung:

Un tren muy grande que se llama La Otra Campaña – Ein langer Zug namens Andere Kampagne
(MEX 2008, 39 min., OV; R: Caracoles)

Este documental recoge las voces de los adherentes a la »Sexta Declaración de la Selva Lacandona« durante La Otra Campaña en 2006.

Dieser Dokumentar-Film versammelt – während der Anderen Kampagne in 2006 – die Stimmen von Compañeras und Compañeros, die sich der »Sechsten Erklärung aus dem Lakandonischen Urwald« des EZLN angeschlossen haben.

anschl. Comida Popular – Weltküche

Mittwoch, 12. April 2017, 20:30

V. CNI en Chiapas, octubre y diciembre 2016 – CNI in Chiapas, Oktober & Dezember 2016•

Qué pasó en octubre y diciembre 2016 en Chiapas? Y qué están organizando el EZLN y los pueblos originarios de México?

Was passierte im Oktober und Dezember 2016 in Chiapas? Wie organisieren sich Zapatistas und Pueblos originarios in Mexiko gemeinsam?

Informe-Charla – Information und Gespräch:

V. CNI – Primera etapa: Una propuesta zapatista – Erste Etappe: Ein zapatistischer Vorschlag
(MEX/Chiapas 10-2016, OV, 20 min., R: rompeviento t.v. )

V. CNI – Segunda etapa: Una decisión – Zweite Etappe: Eine Entscheidung
(MEX/Chiapas 01-2017, OV, 16 min., R: los tejemedios)
Caracol zapatista de Oventik, 1 de enero 2017 – Oventik, 1. Januar 2017
(MEX/Chiapas 01-2017, OV, 04:32 min. R: a.c.)

Por fin: Preguntas, opiniones, comentarios … Qué sigue…? –
Zum guten Schluss: Fragen, Überlegungen, Kommentare… Was folgt…?•

Quelle: Latinokino

CNI & EZLN verurteilen Gewalt gegen Purépecha in Arantepacua

Gemeinsames Kommuniqué des CNI und der EZLN verurteilt die Repression gegen die Gemeinde Purépecha von Arantepacua, Michoacán.

An die Gemeinde Purépecha von Arantepacua, Michoacán,
An die alternativen Kommunikationsmedien,
An die
pueblos der Welt.

Der Nationale Indígena Kongress, die pueblos, naciones und tribus, die ihn bilden, bekunden ihre Empörung über den feigen Angriff der schlechten Regierung gegen die Gemeinde Purépecha von Arantepacua, Michoacán, am 4. und 5. April diesen Jahres.

Während eine Kommission von comuneros [Personen die Teilhabe am kommunalen Landbesitz ihrer Gemeinde haben] den Dialog mit der schlechten Regierung des Bundesstaates Michoacán in einem Treffen suchten, verriet sie der Gouverneur Silvano Aurelos Conejo. Zuerst versperrte er ihnen den Weg mit Hunderten von Kühen und dutzenden Fahrzeugen als sie Richtung Morelia fuhren, mit dem Ziel Vereinbarungen zu erlangen, die aus der Resolution eines älteren Agrarkonfliktes hervorgegangen sind. Danach, während die Kommission eine Verhandlung mit der Regierung abhielt, als zahlreiche Kontingente der Polizei von Michoacán und der Staatspolizei zusammen mit föderalen Kräften die Gemeinde angriffen, den Terror säend, in die Häuser eindrangen, um die comuneros festzunehmen und wahllos Feuer legten, und drei comuneros von Aratepacua umbrachten:

  • José Carlos Jiménez Crióstomo (25 Jahre)

  • Luis Gustavo Hernández Cuenete (15 Jahre)

  • Francisco Jiménez Alejandre (ungefähr 70 Jahre)

Außerdem gab es eine ungewisse Anzahl an Verletzten, von denen sich zwei in gravierendem Zustand befinden, während 38 comuneros durch die Regierung von Michoacán am 4. April, und weitere 18 am 5. April inhaftiert wurden, indem sie fabrizierter Delikte beschuldigt werden, um die Forderungen ihrer Rechte zu kriminalisieren.

Brüder und Schwestern von Arantepacua, euer Schmerz wegen dem Mord an den compañeros ist auch unserer. Wir kämpfen und haben Gewissheit, dass die Bestrafung der Schuldigen aus der Würde, des Widerstands und der Rebellion unserer pueblos hervorgehen wird. Wahrheit und Gerechtigkeit säen in der Zerstörung, die uns die Mächtigen bringen, ist, was wir als pueblos zu tun wissen.

Die schlechten Regierungen denken, dass sie mit dem Terror, den sie in den indigenen Territorien in Michoacán und in großen Teilen der nationalen Geografie streuen, die pueblos und ihr Wort zum Schweigen bringen werden, aber dies wird nicht geschehen. Das Wort, welches heute die ursprünglichen pueblos kollektiv schreien, entspringt gerade aus der Empörung, der Übersättigung undd er Entscheidung sich nicht töten, ausplündern, spalten oder kaufen zu lassen.

Wir sprechen uns zusammen mit der kommunalen Versammlung von Arantepacua dafür aus:

1. Dass die zunehmende Repression gegen Arantepacua und die Purépechagemeinden der Region unverzüglich aufhören.
2. Die unverzügliche Freiheit der inhaftierten compañeros durch die schlechte Regierung.
3. Gerechtigkeit für die Opfer des feigen Angriffs und Wiedergutmachung aller verursachten Schäden.
4. Bestrafung des Gouverneurs Silvano Aureoles und aller Verantwortlichen, sowohl materiell als auch intellektuell, der begangenen Verbrechen.
5. Dass die Polizei- und Militärkräfte aus Arantepacua abgezogen werden, denn während sie präsent sind, wird die Belästigung gegen die
comuneros nicht aufhören.

Hochachtungsvoll

6. April 2017

Gerechtigkeit für Arantepacua

Gerechtigkeit für das Pueblo Purépecha

Für die vollständige Wiederherstellung unserer Pueblos

Nie wieder ein Mexiko ohne und

Nationaler Indígena Kongress

Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung

Original auf Enlace Zapatista

CNI – Aufruf zur Gründungsversammlung des Indigenen Regierungsrates

NATIONALER INDÍGENA KONGRESS
AUFRUF

In Anbetracht dessen, was der V. Nationale Indígena Kongress (CNI), in seiner zweiten Etappe, die er vom 29.-31. Dezember 2016 und am 1. Januar 2017 durchführte, vereinbart hat:

ERSTENS.– „… einen Indigenen Regierungsrat mit männlichen und weiblichen Repräsentant*innen eines jeden pueblos, tribus und naciones1, die jenen bilden. Und dass dieser Rat beabsichtigt dieses Land zu regieren. Und der als Stimme eine indigene Frau des CNI haben wird, das heißt, die indigenes Blut hat und ihre Kultur kennt. Beziehungsweise, dass er als Sprechein eine indigene Frau des CNI hat, die unabhängige Kandidatin für die Präsidentschaft von Mexiko zu den Wahlen im Jahr 2018 sein wird …“.

ZWEITENS.– „…[Aufrufen] die ursprünglichen pueblos dieses Landes, die Kollektive der Sexta, die Arbeiter*innen, Fronten und Komitees im Kampf auf dem Land und in der Stadt, die studentische, intellektuelle, künstlerische und wissenschaftliche Gemeinschaft, die nicht organisierte Zivilgesellschaft und alle Personen mit gutem Herzen die Reihen zu schließen und in die Offensive zu gehen, um die Macht von Oben zu demontieren und uns wiederherzustellen, nicht nur als pueblos, sondern als Land, von unten und links, um uns in einer einzigen Organisation zu vereinen, in der die Würde unser letztes Wort und unsere erste Aktion sei … um uns zu organisieren und diesen Krieg zu stoppen, um keine Angst zu haben uns zu erbauen und uns zu säen über die Ruinen, die der Kapitalismus hinterlassen hat …“.

DRITTENS.– „[Einberufen] eine Gründungsversammlung des Indigenen Regierungsrates für Mexiko im Mai 2017 … damit die Erde in ihrem Zentren erbebe, um die Angst zu besiegen und zurückzubekommen, was der Menschheit gehört, der Erde und den pueblos, für die Rückgewinnung der eingenommenen oder zerstörten Territorien, für die Rückkehr der Verschwundenen des Landes, für die Freiheit aller politischen Gefangenen, für Wahrheit und Gerechtigkeit für alle Ermordeten, für die Würde auf dem Land und in der Stadt … damit die Würde das Epizentrum einer neuen Welt sei.“

Haben wir vereinbart die Autoritäten, Repräsentanten, Delegierten und Räte, ernannt von den pueblos, tribus, naciones, Stadtvierteln, Gemeinden und indigenen Organisationen die am CNI teilnehmen, AUFZURUFEN zur Feier der:

GRÜNDUNGSVERSAMMLUNG DES INDIGENEN REGIERUNGSRATES FÜR MEXIKO

Der vom 26.-28. Mai dieses Jahres in den Räumlichkeiten des Indigenen Zentrums Integraler Weiterbildung (CIDECI-UNITIERRA) stattfinden wird, in der Stadt San Cristóbal de Las Casas, Chiapas, zapatistisches Territorium, gemäß den folgenden:
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