San Francisco

Die Gemeinde San Francisco im Landkreis Teopisca, Chiapas, organisiert sich in der Sexta und gehört als Teil von Semilla Digna dem Nationalen Indígena Kongress (CNI) an.

Seit 1995 fordern 32 Familien aus San Francisco Ländereien, etwa 170 Hektar Land, welche ihren Vorfahr*innen gehörten, aber die Regierung gab ihnen keine Antwort. 2001 wiederholten sie die offizielle Forderung, welche erneut nicht zur Kenntnis genommen wurde. Deshalb beschlossen sie 2005 die Ländereien zurückzugewinnen, um der mehrere Jahrhunderte andauernden Unterdrückung durch Großgrundbesitzer*innen ein Ende zu setzen. Diese Ländereien verwalten, bearbeiten und verteidigen sie kollektiv.

Seitdem erleiden sie Aggressionen und Belästigungen von Seiten der vorherigen Besitzer*innen in Komplizenschaft mit Regierungsfunktionären.

Videobotschaft der organisierten Gemeinde von San Francisco, Juli 2012:

Quelle: Semilla Digna

Mehrere Male schon wurden sie von einer Gruppe aus der Gemeinde El Escalón, aus dem Landkreis von San Cristóbal de Las Casas, konfrontiert, die versucht ihre Ländereien für sich einzunehmen. Es handelt sich um eine Gruppe von etwa 40 Personen, die ihnen, meist mit Stöcken bewaffnet, aggressiv gegenübertritt.

Videobotschaft (span.) der Sexta aus San Francisco vom 19. September 2016 über den Konflikt und ihren Kampf um Land.

Quelle: Koman Ilel

In einer Mitteilung vom 23. November 2016 verurteilt die organisierte Gemeinde diese Angriffe.

Ein Video (span.) zeigt die in der öffentlichen Anklage denunzierte Konfrontation:

Quelle: Koman Ilel

Videomitteilung (span.) aus San Francisco vom 4. Juni 2017 über den erneuten Versuch der Enteignung und Verteribung:

Quelle: Los Tejemedios

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